Hallo ihr Süßkinder,

in einem meiner letzten Beiträge habe ich bereits von einer Veränderung gesprochen. Geändert hat sich einiges in meinem Privatleben und das hat irgendwie auch eine Veränderung in mir bewirkt. Nichts geht spurlos an einem vorbei, nicht wahr?!
Und deshalb habe ich mir die Frage gestellt, wohin die Reise mit klamottenkonzept gehen soll.

Aber keine Angst – ich hatte nie vor meinem Blog und die ganze Liebe, die darin steckt über den Haufen zu werfen. Es geht vielmehr darum, genau wie in meinem analogen Leben ein bisschen oder ein bisschen mehr Struktur in die Sache zu bringen.

Ein Jahr voller Veränderungen

Nach einem knappen Jahr als Bloggerin habe ich viel gelernt – über die Welt des Bloggens, Social Media, die Mode und vor allem über mich selbst. Über mich, meine Wünsche, meine Ziele, meine Ängste. 

Ich habe vor allem gelernt, was es heißt ein Projekt wirklich zu lieben. So eine Herzenssache, wie mein klamottenkonzept als einen Teil von mir zu sehen.
Ich bin generell nicht der Typ Mensch, der Sachen nur halbherzig erledigt, aber ich rede hier von mehr als einer Pflicht im Job oder einer herausfordernden Aufgabe.

War es anfangs noch eine mit Scham behaftete Idee, über die ich nicht reden wollte, von der niemand etwas erfahren sollte und es mir auch egal war, ob mir jemand dafür Respekt und Anerkennung zeigt, so ist es heute ganz anders.

Heute gehört dieser Blog zu mir, so albern er für viele scheinen mag. Vor allem für die Menschen, die nicht in der Materie drin stecken, die nicht die geringste Ahnung haben was es für Zeit, Geld, Liebe zum Detail und Aufwand bedeutet. 

Ich werde niemanden zwingen meinen Blog zu lesen oder meine Arbeit toll zu finden, aber ich hoffe, dass ich bei vielen Menschen und vor allem bei meinen Lieben damit auf Zuspruch stoße. Wie andere, die exzessiv Sport treiben oder coole Hobbys haben, möchte ich auch Anerkennung oder mehr eine Art von Respekt für mein Tun. 

Es ist eben die optimale Verbindung zu meinem jetzigen Job, meinem Studium und es ist mehr als nur irgendwas mit Medien.

Da war es plötzlich

Während ich früher Menschen bewundert habe, die Tagebuch schreiben, habe ich krampfhaft versucht es ihnen gleich zu tun.
Doch dieser Wunsch ging eines Tages ganz von allein in Erfüllung – mit einer großen Enttäuschung zu Beginn meines Studiums. 

Da war er der Moment, in dem alles schrecklich und ausweglos schien, du dich niemandem öffnen wolltest – weil du keine echten Freunde hattest – weil du nicht wieder die Versagerin sein wolltest. Und so flossen damals die Gedanken wie von Zauberhand aufs Papier und ich merkte wie erlösend das war.

Auch wenn heute einige Seiten vor Tränen zusammenkleben, andere sehr fragwürdige Zeilen beinhalten, so ist es noch heute ein magisches Gefühl meine Tagebücher in die Hand zu nehmen.
Und irgendwie ist in dieser Zeit auch die Liebe zum Schreiben gewachsen – Mode war hingegen schon immer ein großes Thema für mich. Die Verbindung liegt also nahe.

Doch während Mode und die Modeindustrie oftmals mit Oberflächlichkeit und Klischees zu kämpfen hat, will ich dem entgegenwirken.
Ich will zeigen, dass hinter all dem Menschen stecken – Menschen mit Emotionen, Gedanken und einem echten Leben. 

Und obwohl es schwer war, sich zu öffnen – vor allem im Internet, da wo es jedermann lesen kann – habe ich die größte Unterstützung erfahren, den größten Zuspruch.

Ein neues, altes klamottenkonzept

Und aus der Veränderung über ein Jahr, den vielen Eindrücken und den positiven Rückmeldungen auf Persönliches, soll mein klamottenkonzept nun noch echter, noch menschlicher, noch mehr „Ich“ werden.
Begonnen hat das Ganze mit dem Umzug auf meine eigene Domain, aber das war nur der Anfang für mein großes Herzensprojekt oder meinen kleinen Traum.

Wie ihr wisst, habe ich dazu meine Kategorien erweitert – Bestand hat die Base „klamotten“ – die weiterhin tragbare und authentische Looks zeigt oder It-Pieces in verschiedenen Varianten präsentiert.

Im Bereich „gelesen & gehört“ will ich auch in Zukunft alle meine Ideen und Eindrücke einbringen, die durch Zeitschriften, Blogs oder andere Quellen, in mir aufkeimen.
Hier soll aber auch Raum für Persönliches, tiefe Gedanken oder das Erfahrungen aus dem echten Leben sein.
Hier soll auch eine Art Kolumne wachsen, aber alles zu seiner Zeit und nichts überstürzen.

Eine gänzlich neue Kategorie soll „gesehen“ darstellen – hier will ich euch mitnehmen, auf Reisen oder Kurztrips, die das Leben lebenswert machen.

Klamottenkonzept soll also einfach ein stückweit mein Leben sein, ein Leben, dass ich gerne lebe und gerne teile, aber auch ein Leben, dass zeigt, dass nicht alles rosarot und perfekt ist.

Ich habe viele Ideen gesammelt, Konzepte geschrieben, habe mich durch Blogger, Modemagazine und den Alltag inspirieren lassen. Und ich hoffe ich habe eure Zustimmung und freue mich auf weitere spannende und vor allem ehrliche Monate auf klamottenkonzept.

Herzlichst,
Eure Anni

3 Replies to “klamottenkonzept – Wohin geht die Reise?!

  1. Liebe Anni,

    das hört sich wahnsinnig spannend an! Ich bin ja so sehr neugierig. Ich mochte Deinen Blog von Anfang an super gern – Du schreibst so schön natürlich. Und ich bin sicher, die Neurungen werden ihn noch besser machen 🙂

    Viele liebe Grüße,

    Tabea
    von tabsstyle.com

  2. Liebe Anni,
    egal wohin Deine Reise geht, ich bleibe Dir treu. Ich finde Deinen Blog und Deine Schreibweise sehr gut. Man spürt, dass Du mit Lust und Liebe bei der Sache bist. Weiter so!!!

    LG Ines

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