Ich habe mein Herz verloren – an Kopenhagen.
Dass Dänemark für mich ein besonderes Land ist, habe ich euch schon erzählt. Unzählige Male habe ich dort Urlaub gemacht. Doch Kopenhagen stand noch ganz oben auf meiner Bucketlist und das zurecht!

Als ich vor zwei Jahren schon einmal für etwa einen halben Tag in der nordischen Metropole zu Gast war, wusste ich: Ich komme wieder. Dass es ein Solo-Trip sein würde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Brunnen vor Schloss Amalienborg

Was das alleine reisen mit mir gemacht hat und warum es auch mal gut tut, nur das zu tun was man selber will, habe ich euch bereits im letzten Post erzählt. Oberste Priorität hatte also das was ich machen und sehen wollte.

Kopenhagen – Mein Stadtrundgang:

Nachdem ich meinen Wochenendtrip sehr früh begonnen hatte, fand ich mich schnell am Nyhavn wieder.
Der Kanal erlaubt es direkt bis zum Kongens Nytorv zu gelangen. Das ist der zentrale Platz, in Hafennähe, von dem es sternförmig in alle Richtungen der Stadt geht.

Kopenhagen Nyhavn bei Nacht
Der Nyhavn bei Nacht

Die kleinen bunten Häuser am Kanal sind nicht nur das perfekte Fotomotiv, hier lässt es sich auch wunderbar schlendern, Eis oder den ein oder anderen Snack essen.

Nicht entgehen lassen solltet ihr euch einen Spaziergang an der Promenade bis zum großen Hafen. Hier kommt ihr auch am Schloss Amalienborg vorbei – dem Wohnsitz der königlichen Familie.
Wer Glück hat, kann die tägliche Wachablöse, vor den vier großen Bauten im Rokoko-Stil, beobachten.
Dabei gibt es unterschiedliche Ablösungen, je nachdem wer im Schloss zugegen ist.

Unweit vom Königspalast steht die imposante Frederikskirche mit ihrer riesigen Kuppel.

Die Frederikskirche

Nach dem Besuch im königlichen Hauptsitz kommt ihr auf dem Weg zum Hafen am Kastell von Kopenhagen vorbei. Die sternförmige Festung hält Museen bereit und lädt zu Spaziergängen auf dem Wall ein.

Am Hafen, recht unspektakulär, sitzt die kleine Meerjungfrau und lockt, als eines der Wahrzeichen Kopenhagens, unzählige Besucher an.

Eine immer große Traube vor der Statue macht es nur mit größter Anstrengung möglich ein Foto zu schießen. 

Um ehrlich zu sein, bietet Kopenhagen aber wesentlich schönere Fotospots.

Von der Festung aus, führt euch der Weg Richtung Schloss Rosenborg. Im königlichen Garten zu Fuße des imposanten Schlosses, könnt ihr die Ruhe genießen und zwischen den gepflegten Grünanlagen verweilen.

Schloss Rosenborg von Kopenhagen
Schloss Rosenborg

Im Anschluss empfehle ich euch dringend den botanischen Garten zu besuchen. Ich habe das hübsche Fleckchen auch eher zufällig entdeckt. Im wunderschönen Palmenhaus wartet eine Schmetterlingsausstellung auf die Besucher. 

Palmenhaus im botanischen Garten von Kopenhagen
Palmenhaus im botanischen Garten

Im Stadtteil Nørrebro kommen Fans von Second-Hand-Läden oder Flohmärkten auf ihre Kosten. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher.

Am besten erreicht ihr alle Stadtteile mit dem Fahrrad – bei einem Besuch in der dänischen Hauptstadt ist das eigentlich Pflichtprogramm.

Immerhin hat die Stadt mehr Zweiräder als Einwohner. Darüber hinaus sind die Radwege so gut ausgebaut wie kaum irgendwo.

Zurück in Kopenhagens Herz

Wenn ihr dann den Rückweg, Richtung pulsierende Innenstadt, einschlagt, kommt ihr nicht an der Strøget vorbei. Die wuselige Einkaufsmeile, mit einer beachtlichen Länge, ist vor Ladenöffnung erstaunlich ausgestorben.

Doch sobald die ersten Stores ihre Pforten öffnen, tummeln sich Touristen Einheimische und Künstler auf der Straße. Von der großen Hauptstraße gehen viele kleinere Wege ab, die es lohnt entlang zu schlendern.

Auf der Dachterrasse vom Illum Kaufhaus in Kopenhagen
Auf der Dachterrasse vom Illum Kaufhaus

Einen kleinen Abstecher empfehle ich zum Illums Kaufhaus. Auf der Dachterrasse lässt es sich bei einem kühlen Rosé wunderbar über die belebte Straße der Stadt blicken.

Turm vom Schloss Christiansborg in Kopenhagen
Turm vom Schloss Christiansborg

Vom Illum gelangt ihr auch innerhalb weniger Minuten zum Christianborg Schloss. Hier ist es ein absolutes Muss auf den Turm zu steigen. Der Aufstieg und der Zugang zum besten Blick über die Stadt ist zudem kostenfrei. 

Ich habe etwa eine halbe Stunde gewartet, wurde aber mit einer sehr privaten Atmosphäre belohnt.
Denn nur insgesamt vierzig Personen haben gleichzeitig Zugang zur Turmspitze.

Blick über Kopenhagen

Auch ein Abstecher auf die andere Seite der Stadt lohnt sich. Der Stadtteil Amager lässt sich via Brücke erreichen. Direkt vom Nyhavn aus, gibt es eine Fußgängerbrücke. 
Von hier aus habt ihr auch noch einmal eine tolle Sicht in den Kanal, der von den bunten Häuschen und Segelschiffen gesäumt wird.

Kopenhagen: Du hast gut getan

Nicht nur was für Bikelover: Mein persönliches Highlight und gleichzeitig Geheimtipp ist die Bike-Bar Wecycle. Hier kann man neben handgemachten Bikes, gutes Zubehör kaufen. Und das alles bei einem kühlen Drink oder einem frischen Kaffee.

Wecycle Copenhagen
Wecycle Copenhagen

Wart ihr schon einmal in Kopenhagen? Und wenn ja, welche Hotspots habe ich vergessen?

Ich bin wirklich happy, dass ich am vorletzten Wochenende in Kopenhagen war. Auch allein!

Denn an diesen Tagen hatte ich Zeit nur das zu tun, was mir gut tut. 
Alleine reisen hilft dir nicht nur Dinge und Städte kennenzulernen, die dich interessieren.
Es hilft dir auch, dich selbst kennenzulernen und auf dein Innerstes zu hören.
Außerdem hilft es dabei, dich selbst wertzuschätzen und die Zeit, die du mit dir verbringst als mindestens genauso wichtig anzusehen, wie Zeit mit anderen Menschen.

Liebst, 
Eure Anni.

2 Replies to “Kopenhagen: Meine Highlights

    1. Liebe Brini,

      ja es sieht tatsächlich auch in echt wahnsinnig toll aus.
      Vielleicht suchst du ja noch nach einem Ziel für ein Wochenende. Für einen kurzen Eindruck reichen zwei Tage aus.

      Viele Grüße
      Anni

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