Hallo ihr Süßen,

wie ihr mittlerweile wisst, hat es mich von meiner Heimat Halle nach Leipzig gezogen. Das war ein absehbarer Schritt, jedoch nicht in diesem rasanten Tempo. Dennoch bin ich gut in meiner neuen Heimat angekommen und trotzdem zieht es mich immer wieder gern in das schöne Halle.

Auch wenn Leipzig als das neue Berlin gilt, kann sich mein Halle sehen lassen. Nachdem ich meine neue Kategorie „gesehen“ eingeführt habe, liegt es sehr Nahe, euch hier auch mal meine Heimat zu zeigen.
Und was passt besser als ein cooles Streetshooting? Also haben Pauline und ich uns letzten Freitag zu unserem zweiten und garantiert nicht letztem Streetshooting verabredet.

Nachdem unser geplanter Termin vor zwei Wochen wortwörtlich ins Wasser gefallen ist, hatte ich auch am vergangenen Freitag etwas Bedenken, ob die Wetterbedingungen besser sein würden. Der Freitag startete grau und auch tagsüber zeigte sich die Sonne nicht eine Minute gnädig mit uns. Zu allem Übel war ich völlig übermüdet vom Abend vorher – WM-Start, ihr wisst schon.
Ich hatte richtig Angst, dass dieses grelle, aber graue Licht die Location und somit den Look der Fotos ruinieren würde.

Wenn die Abendsonne die Skyline von halle küsst

Da mein Termin auf Arbeit länger ging, beeilte ich mich, um am Nachmittag alles für unser Treffen vorzubereiten: Die Klamotten für die geplanten Outfits zusammensuchen, die letzten Teile bügeln, Haare waschen und Schminken – beim Shooting darf es gern etwas mehr sein. Im Alltag bin ich da ja eher praktisch veranlagt. Und auch bei den „normalen“ Shootings nutze ich nur das Nötigste an Kosmetik – Make-up ist echt ein Fremdwort für mich.

Ich erinnere mich an die Aussage von Anja, die mich damals für mein Shooting mit Anselm gestyled hat: Das guckt sich weg.

Nachdem ich in Windeseile alles erledigt hatte, stieg die Aufregung. Ich setzte mich ins Auto und als ich auf die Straße Richtung Halle fuhr, brach die Wolkendecke auf und die Sonne kam raus. Mein Herz hüpfte richtig, weil ich wusste, dass das Licht nun doch perfekt sein würde.

Halle: Urban und Grün

Ich freute mich aber vor allem auf die coole Location. Dieses Mal haben wir uns in der Nähe von Halles größter Einkaufsstraße getroffen. Hier trifft urbaner Stil auf saftig grüne Natur.

Meine Outfits stimmte ich ebenfalls auf diesen coolen Gegensatz ab – ich wollte coole Streetlooks im zarten Blütenmeer und verspielt-romantische Looks im Charme der derben Straßen präsentieren.
Ich hatte richtig coole Einstellungen und Looks im Kopf und hoffte sehr, dass wir das gemeinsam umsetzen würden. Pauline hat es geschafft genau das einzufangen – nein, eigentlich ist es besser geworden, als ich mir vorgestellt hatte.

Wir sind den Hansering entlang – gekreuzt wird die große Straße von der Leipziger Straße, unserem Boulevard. Wie passend, da mein Herz nun auch für Cities Halle und Leipzig schlägt.

Nach ersten steifen Aufnahmen ging es los, Pauline gibt nützliche Tipps – man selbst sieht sich ja in dem Moment der Aufnahme nicht.
Nicht jede Pose, die scheinbar cool wirkt, sieht auf dem Foto gut aus. Aber auch ich kann getrost drauf los hüpfen, lachen oder auch mal die ernste Anni geben – so entstehen auch ungewollt, super schöne, natürliche und authentische Fotos.

Nicht nur die Sitzgelegenheiten oder der viele Beton machen die Bilder besonders interessant. Das riesige Fahnenmonument, als „Flamme der Revolution“ der Oktoberrevolution, ist ebenfalls ein super Fotomotiv.

Nach dem ersten Outfitwechsel, schlenderten wir eine kleine Allee bis zum Leipziger Turm entlang – immer begleitet von begeisterten, aber auch argwöhnischen Blicken oder hupenden Autofahrern. Neben dem Spaß an der Arbeit, haben wir die Zeit auch wieder genutzt, um über Gott und die Welt zu plaudern.

Ich will, Ich kann, Ich werde

Was ich wieder bemerkt habe: Ich will selbstbewusster werden und mich mehr trauen, um euch noch stärkere Fotos zeigen zu können. Ich meine hier nicht die Qualität oder die Arbeit von Pauline. Ich will starke Posen zeigen oder meinen Körper anders inszenieren. Ich weiß es ist schon besser geworden, aber es dauert. Die Scham ist manchmal eben doch größer als gedacht.

Und dennoch bin ich verliebt in das Ergebnis und freue mich schon auf unser nächstes Streetshooting.

Danke Pauline!

Ich habe euch hier nur einen kleinen Einblick oder eine kleine Vorschau auf das gegeben, was Pauline und ich innerhalb einer Stunde geshootet haben. Die einzelnen Looks zeige ich euch dann noch im Detail. Seid also gespannt.

Liebste Grüße,
Eure Anni

4 Replies to “Fashion meets Halle

  1. Das mit der Scheu beim Shooten kenne ich noch von früher (und hätte ich heute immer noch, wenn ich noch Outfitbilder machen würde). Aber ich kann dir sagen, dass man dir diese Scheu auf den Bildern überhaupt nicht ansiehst!
    Halle sagt mir nicht sonderlich viel. Also ich kenne die Stadt und einer meiner Kollegen hat dort studiert, aber mehr kenne ich leider nicht. Ich hoffe, das kannst du entschuldigen!

    Liebst, ina

    Schau doch mal auf alltagsmoi vorbei <3

    1. Liebe Ina,

      vielen Dank für deine lieben Worte. Es freut mich natürlich zu hören, dass man mir meine Unsicherheit nicht ansieht.
      Halle ist auch nicht so groß, dass es jeder kennen muss. Aber was nicht ist, kann ja noch werden – wenn man denn so will.

      Liebste Grüße
      Anni

  2. Liebe Anni,
    die Bilder sind einfach toll geworden. Man sieht, dass Ihr viel Spaß hattet.
    Auf den ersten Blick ist Halle etwas nüchtern, wenn man sich aber auskennt, findet man sehr schöne Ecken in der alten Saalestadt. Komm einfach öfter nach Halle und schenke uns neue Bilder und Texte.
    Liebe Grüße Deine Mutt

    1. Liebe Mutt,

      danke danke 🙂 Ich finde sie auch super schön. Natürlich und ehrlich. Tatsächlich muss man Halle und die schönen Ecken erst kennenlernen, um sich ein Urteil erlauben zu dürfen. Aber das ist ja anderorts nicht anders.
      Ich komme selbstverständlich immer gern auf einen Besuch in die schöne Saalestadt.

      Kuss, Anni

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