Während unseres Kurzurlaubs in Amsterdam, hatten wir noch genügend Zeit eine andere Stadt in den Niederlanden zu besuchen. Da viele Rotterdam als sehr sehenswert beschrieben haben, war recht schnell klar, dass uns unser Weg in die zweitgrößte Stadt der Niederlande führen würde.

Also sind wir am letzten Tag unseres kurzen Urlaubs in den Zug gestiegen und nach Rotterdam gefahren. 
Alles was ich bis zu diesem Zeitpunkt von dieser Stadt wusste war, dass vor allem die Architektur ein Highlight sein soll.

Segelschiffe in Rotterdam
Segelschiffe in Rotterdam

Wer meinen letzten Beitrag gelesen hat, dürfte wissen, dass mich das direkt überzeugt hat.

Rotterdam im Regen

Als wir am regnerischen Dienstagmorgen aufgebrochen sind, hatten wir noch die Hoffnung, dass das Wetter besser werden würde. Leider sollte unser Flehen von Petrus nicht erhört werden.

Mein Gesicht, wenn es regnet.
Mein Gesicht, wenn es regnet.

Wir sind also, mit Regenschirm und Kamera bewaffnet, losgelaufen. Lange draußen aufhalten wollten wir uns nicht. Unser Spaziergang durch Rotterdam hatte vor allem eins zum Ziel: Das nächste Lokal finden, um im Trockenen zu sitzen.

Es dauerte nicht lange, bis wir vom Bahnhof aus, die große Einkaufsstraße erreichten. Hier reihen sich Schuh- und Modegeschäfte aneinander – es gibt hier definitiv alles was das Modeherz begehrt.
Da ich aber nicht zum Shoppen so weit gefahren bin, schlenderten wir weiter.

Innerhalb kürzester Zeit hatten wir alles gesehen, was uns sehenswert erschien.
Die Gebäude sind zwar definitiv ein Highlight, aber nur deshalb lohnt sich der Ausflug meines Erachtens nach nicht.

Die Architektur ist futuristisch und modern. 

Die moderne Baukunst liegt vor allem am Wiederaufbau nach der Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg. 

Neben den Wolkenkratzern, die typisch für Rotterdam sind, findet man hier das wohl verrückteste Bauwerk aller Zeiten: Das Kubushaus
Das Kubushaus ist ein Wohnkonzept von Piet Blom, welches in den 1070er Jahren entworfen wurde.

Kubushaus in Rotterdam
Kubushaus in Rotterdam

Vom Charme her würde ich Rotterdam mit Le Havre vergleichen. Auch hier ist das Stadtbild vor allem durch moderne Nachkriegsarchitektur geprägt.

In Gesprächen, nach unserem Ausflug in die Niederlande, habe ich aber ein neues Ziel auf der Bucketlist: Utrecht. 
Einige behaupten, dass Utrecht das schönere Amsterdam sein soll. Das gilt es also herauszufinden.

In jeder anderen Situation wäre ich wohl enttäuscht gewesen, dass unser Ausflug nach Rotterdam nicht nach meinen Vorstellungen verlaufen ist. Aber unser Amsterdamtrip war kein typischer Städtetrip, der bei mir nicht selten zu einem Wettlauf gegen die Zeit wird.

Entspannter Städtetrip

Denn bei klassischen Wochenend- oder Städtetrips, von ein bis drei Tagen, verfalle ich schon gern mal in Stress. Die Angst nicht alles zu schaffen immer im Nacken.
Doch in Amsterdam hatten wir fünf Tage – ganz ohne Stress.

Selbst in Hamburg hätte ich nach anderthalb Tagen abfahren können – mit dem Wissen, dass ich alles gesehen habe was ich wollte. 

Durch den selbst auferlegten Stress muss selbst das Kaffeetrinken in Windeseile erfolgen. Um dann mit der übrigen Zeit doch nichts mehr anfangen zu können.

Wie ich euch bereits erzählt habe, hat Amsterdam keine klassischen Sightseeing-Hotspots. Vielleicht war auch das der Grund für einen entspannten Hauptstadt-Urlaub.

Außerdem wusste ich bereits was die hübsche Stadt zu bieten hat und war von vornherein etwas ruhiger oder sagen wir vorbereitet.

Moderne Architektur in Rotterdam
Moderne Architektur in Rotterdam

Ich war bisher davon überzeugt, dass ich nicht mehr als maximal drei Tage für einen Städtetrip einplanen würde.
Aber ich glaube, dass ich für kommende Städtereisen, sofern es möglich ist, mehr Zeit einplane – um entspannter in die Sightseeing-Tour zu starten, aber vor allem um das Feeling der Stadt intensiver auf mich wirken zu lassen.

Wie steht ihr zu verlängerten Städtetrips? Habt ihr Erfahrungsberichte, dann rein mit euren Links in die Kommentare. 

Liebst,
Eure Anni.

One Reply to “Ein Tag in Rotterdam”

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