Hallo ihr Lieben,

heute liegt der Fokus mal nicht auf Klamotten, sondern auf mir.
So viel Aufmerksamkeit bin ich sonst gar nicht gewöhnt. Schon gar nicht, wenn es darum geht vor der Kamera zu stehen.

Ich habe eigentlich immer versucht, Fotos von mir zu vermeiden – mit klamottenkonzept hat sich das Blatt etwas gewendet.
Irgendwie muss man die Mode und die Outfits ja präsentieren – nur Flatlays sind auch öde. Und wenn wir ehrlich sind, helfen bestimmte Kleidungsstücke dabei sich wohl zu fühlen, auch vorm Fotoapparat.

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Ich gebe zu, dass ich eigentlich lieber hinter der Kamera stehe oder, sagen wir bisher, stand. Das liegt auch daran, dass ich mich nicht besonders aufregend oder fotogen finde. Früher noch weniger als heute.
Hinzu kommt meine Unsicherheit vor der Linse – ganz klar so ohne Übung.

Für alle, die gleich aufschreien: ich hatte ein schulterfreies Top an.

Auch bei den sehr einfachen privaten Fotoshootings (darf man das das überhaupt so nennen? 😂) mit meiner Mama, geht es mir noch oft so, dass mir das Ergebnis nicht gefällt – wegen mir, meiner Figur oder Haltung, meistens aber wegen meinem Gesichtsausdruck.
Woher weiß man, wie man auf Fotos gucken soll? Für Tipps bin ich sehr dankbar. 😅 Bei (Euch) anderen sieht das immer so  und gut aus.

MAMA: Hier kommt endlich das längst überfällige Danke für deine Geduld beim Fotos schießen und das Aushalten meiner Macken, wenn mir mein Gesicht auf den Bildern wieder nicht gefällt. Du machst trotzdem immer sehr schöne Fotos. ❤️❤️❤️

Und natürlich hatte ich schon das ein oder andere Shooting, auch mit echten Fotografen, aber so richtig sicher hab ich mich dabei nicht gefühlt.
Ich habe zwar keine Probleme damit im Mittelpunkt zu stehen, etwa bei Vorträgen, aber als ein Fotomodel empfinde ich mich nicht.

Und dann kam, völlig unerwartet, durch klamottenkonzept, die erste Anfrage, ob ich nicht Lust auf ein TFP-Shooting hätte.
„Ich? Wieso denn ich.“ war mein erster Gedanke und zugleich dachte ich aber auch: „Hey cool, das heißt ja so uninteressant ist das, was ich mache, also nicht.“

Also habe ich zugestimmt und den Versuch eines ersten Homeshootings gewagt. Knapp drei Stunden und einige Outfitwechsel später, hatten wir einige schöne Aufnahmen im Kasten. Wir haben am Nachmittag angefangen, um auch noch etwas Tageslicht zu nutzen. Als es draußen langsam finster wurde, haben wir mit Licht gearbeitet. Die Aufnahmen vor weißem Grund finde ich besonders spannend.

Vielen Dank an Sven aus Halle. Es hat mir viel Spaß gemacht, wir haben gut gequatscht, viel gelacht und auch das Ergebnis kann sich, wie ich finde, sehen lassen.

Na ja und ich gebe zu, dass mir das Fotografieren und dabei vor der Kamera stehen, langsam ganz gut gefällt. Auch wenn ich mich schwer damit tue, mich als Model bezeichnen zu lassen.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Damen und Herren vom Fach, schon etwas mehr Geschick für die richtige Perspektive mitbringen und einen so gekonnt in Szene setzen können.
Die Sache mit dem Gesicht ist natürlich immer noch eine heikle Angelegenheit. 😅 Böse gucken kann ich zumindest gut.

Seid ihr lieber vor der Kamera oder steht ihr lieber dahinter?

Liebste Grüße,
Eure Anni.

5 Replies to “Bitte lächeln.

  1. Haha! Liebe Anni, böse gucken kann ich auch gut! 😉
    Deine Fotos sind super. Und das Problem, vor der Kamera zu sehen, kenn ich auch, da ich eigentlich überhaupt nicht gern fotografiert werde.
    Allerdings muss ich sagen, dass meine Fotos mies sind, im Gegensatz zu Deinen. Ich muss noch bei weitem mehr üben und meine Kamera besser kennenlernen. Ich mache meine Bilder ja allein 😉

    Den Post finde ich super!

    Ganz liebe Grüße,

    Tabea
    http://tabsstyle.com

  2. Ja, meine frühere „Fotografin“ und ich haben uns nicht so ganz verstanden, was das Thema Fotos anging. Sie wollte eher Landschaften und Pflanzen fotografieren, meinte ich versaue ihr durch meine Bildbearbeitung den Goldenen Schnitt und wäre undankbar.
    Jetzt zuckel ich also mit einer recht einfachen Komplettkamera los (die Einstellungen müss ich noch üben) und habe mir ein Stativ und Fernauslöser zugelegt. Eine gute Kamera folgt dann irgendwann. Diese hat schon nicht ganz wenig gekostet, soll aber, wenn man sie bedienen kann, ganz gut sein 😉

    Deine Bilder finde ich wirklich richtig super! Lob auch an Deine Mutter 🙂

    Liebe Grüße zurück,

    Tabea

    1. Ach Tabea, das ist natürlich schade. Und tröste dich, ich habe auch nur eine kompakte Knipse hier rumliegen. Es kommt doch viel mehr auf die Perspektiven und den Einfallsreichtum des Fotografierenden an.
      Und so traurig es ist, dass ihr nicht zusammenfindet, ist es andererseits so, dass du dann gleich etwas dazulernst. Und wer weiß vielleicht verliebst du dich auch noch etwas mehr in die Fotografie. Mach weiter so, ich liebe deine Beiträge! ☺️

  3. Liebe Anni,
    ich kämpfe jedes Mal wieder mit meiner Unsicherheit wenn ich vor der Kamera stehe und zufrieden bin ich selten. Ich glaube total, das es auf die Perspektive und das Können ankommt. Denn wenn mein Mann mich knipst bin ich wesentlich unzufriedener, als wenn es ein Fotograf tut 🙂
    Aber ich bin trotzdem lieber hinter der Kamera und liebe ja sowieso das Fotografieren. Es ist ein richtiges Hobby geworden.

    Deine Bilder finde ich traumhaft; du bist super natürlich und fotogen!

    Liebe Grüße, Sarah
    http://www.vintage-diary.com

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